Ahnungen

Ahnungen

Den Dolch zum Stoß bereit,
schleicht er sich von hinten an mich an,
auf leisen Sohlen die wohl niemand hört,
dich hinter mir verfolgt er mich eine weile,
drückt die Spitze in meinen Rücken,
treibt mich weiter voran,
ich dreh mich um doch seh ihn nicht,
er ist bloß ein Schatten,
mein Schatten.
Wenn ich ihn versuche zu finden,
drückt sich der dolch tiefer in mein rücken,
bis zu meinem Herzen,
wo der Schatten sich einnistet,
fließt durch mein Blut in meinen Kopf,
verschleiert meinen Blick,
nimmt mir den Verstand,
die Gedanken schlagen um sich,
ich weiß nicht was geschiet.
Meine Sinne wiedersprechen sich,
es raubt mir die Kraft,
nicht zu wissen,
nicht denken zu können,
sich nicht wehren zu können,
niemand beschützen können,
so hilflos wartend,
das es mich dahinrafft,
blind fall ich auf die Knie,
um den Verstand flehend,
gnadenlos raubt es mir die sinne.
Flug oder Fall wer kann das sagen,
ich bin schwerelos,
kein Verstand, keine Sinne,
der Körper eine Hülle,
der Geist auf wanderschaft,
so ungewiss, so ahnend,
lieg ich hier in meinem Bett...

9.2.07 23:23

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